O heilge Seelenspeise
Ein Lied für den Kommuniongang – durch das gemeinsame Singen wird die Prozession zum Tisch des Herrn auch wirklich zu einem Gemeinschaftserlebnis.
Ein Lied für den Kommuniongang – durch das gemeinsame Singen wird die Prozession zum Tisch des Herrn auch wirklich zu einem Gemeinschaftserlebnis.
Die schwungvolle, von Synkopen geprägte Melodie ist ebenso schlicht wie kunstvoll, ebenso folkloristisch wie hymnisch.
Der Sänger weiß sich in seinem innersten Wesen von Gott erkannt. Jede Flucht, jedes Versteck, jede Tarnung wären vergeblich, weil Gott allgegenwärtig ist.
Die Frage nach der Schuld wird am jüdischen Versöhnungstag wie in der christlichen Beichte gestellt. Doch stets ist die Antwort, mag sie auch den Umweg über Flucht und Umkehr nehmen, das Heimkommen zur Liebe Gottes.
Wer klagt, dem hat es die Sprache verschlagen. Wer dennoch singt, dessen Melodien klingen anders. Wer von betrübten Menschen ein fröhliches Lied fordert, verlangt Unmögliches.
Zu dir, Herr, erhebe ich meine Seele. Mit diesen Worten beginnt der Introitus des ersten Adventssonntags. Er ist der erste Text im Kirchenjahr und damit des Messbuchs insgesamt, gewissermaßen sein Motto.
Kommunion ist Gemeinschaft. Singen bringt diese zum Einzug. So wird der Gang zum Altar von einem Akt der privaten Frömmigkeit zu einer Prozession und zum Gemeinschaftserlebnis.